start17: im trafolab beginnt das neue jahr international

gestern öffnete das trafolab seine türen für die international vernetzte veranstaltung „new year’s brunch“. initiiert vom sculpture network hießen wir gemeinsam mit tausenden, internationalen skulptur-begeisterten das jahr 2017 willkommen. einen eindruck darüber, wie unterschiedlich und wo überall gefeiert wurde, bekommt ihr auf dieser photowall. unsere fotobeiträge mischen sich unter zahlreiche postings anderer städte und länder, schaut gern mal rein!

wir bedanken uns herzlich bei sculpturenetwork und senden grüße in die welt!

Supermond für super Kleefeld

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Seit neun Tagen leuchtet Kleefeld nun schon: Ob Kirchröderstraße, Scheidestraße, Camelot oder NKR – der ganze Stadtteil ist in grünes Licht getaucht. Und als würde Kleefeld noch nicht genug strahlen, gibt es auch noch Unterstützung aus der Natur. Pünktlich zum Finale von „Kleefeld leuchtet“ zeigt sich der Mond der Erde so nah wie schon lang nicht mehr. Mit einer Strahlkraft von 500 grünen Kleeleuchten und dem Supermond erreicht Kleefeld bei Einbruch der Dunkelheit sein Maximum! Einen besseren Showdown könnte es für das Schwarmkunstprojekt nicht geben.

Unter dem Hashtag #kleefeldleuchtet wurde das Projekt auch online begleitet. Auf kreative Art und Weise haben Kleefelder ihre ausgeliehenen Kleeleuchten in Szene gesetzt, abgelichtet und gepostet. Das beste Werk wird mit einer Lichtinstallation prämiert!

Kleefeld wird auch zukünftig leuchten. Einmal im Jahr soll Hannovers grüner Stadtteil gemeinsam mit Kleefeldern zum Strahlen gebracht werden – mal sehen wie sich die Natur dann einbringt!

Rückgabeorte für die Kleeleuchten:

Kleefelder Kaffeeklatsch

Camelot Kindertagesstätte

TrafoLab

 

Grünes Licht für Kleefeld leuchtet!

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Vom 5.11. bis 14.11. werden die Kleefelder*innen ihren Stadtteil im Rahmen des Schwarmkunstprojektes “Kleefeld leuchtet” in grünes Licht tauchen. Ob Privathaus, Geschäft, Büro oder Schule – jeder hat die Möglichkeit sich zu beteiligen. Starthilfe gibt das TrafoLab, initiiert von Lichtkünstler Franz Betz: über 1000 grüne Energiesparlampen werden an interessierte Kleefelder*innen kostenlos verliehen. Unterstützt wird das Projekt von der Stadtteilkultur Hannover und dem Bezirksrat Buchholz Kleefeld.

 

"Kleelampen". Foto: Jens Runge

„Kleelampen“. Foto: Jens Runge

Die Verteilaktion findet am 3.11. ab 15h im Kleefelder Kaffeeklatsch, der Kita Camelot und der Kleefelder Buchhandlung statt. Wer möchte, kann sich dort eine der 1000 kugelförmigen „Kleelampen“ ausleihen und zuhause sichtbar im Fenster platzieren. Zusätzlich wird es individuelle Ideen zu entdecken geben, darunter ein grün leuchtender VW-Käfer oder ein Lichtindianer bei den Indians. Ob Leihobjekt oder eigene Idee, hauptsache es leuchtet grün! Den Kleefeldern sind damit keine kreativen Grenzen gesetzt. Unter dem Motto “Wir transformieren die Dunkelheit und surfen auf der Lichtwelle” vernetzt und vereint sich der gesamte Stadtteil.

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Unter dem Hashtag #kleefeldleuchtet werden die spannendsten Lichtdekorationen im Netz gesammelt. Die kreativsten und schönsten Lichtfenster werden im Anschluss vom Lichtkunstlabor TrafoLab prämiert. Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann die Fotos bis zum 14.11. an kleefeld@trafolab.de senden.

Die Idee zu „Kleefeld leuchtet“ hatte Franz Betz: „Dieses Projekt soll das erste von vielen weiteren Kunstprojekten sein, um weitere Stadtteile miteinander zu vernetzen und so eine stärkere Gemeinschaft zu fördern.“ Die Eröffnungsfeier findet am 5.11. um 19 Uhr auf dem Kantplatz statt, wo die Kleefelder*innen durch Bezirksbürgermeister Henning Hofmann begrüßt werden. Die Exponate werden bis 14.11. ausgestellt sein. Für das Frühjahr 2017 ist bereits die zweite Auflage von “Kleefeld leuchtet” geplant.

 

Zusammenfassung:

4.11.16: Pressekonferenz im Kleefelder Kaffeeklatsch, 11Uhr

3.11.16: Verleih der Kleelampen ab 15h (Kaffeeklatsch, Kita Camelot, Kleefelder Buchhandlung)

5.11.16: Eröffnungsfeier am Kantplatz, 19 Uhr

14.11.16: Ende des Projekts

15.11.16: Rückgabe der Kunstobjekte im Kleefelder Kaffeeklatsch ab 15 Uhr

 

Die Veranstaltung finden Sie auch unter
www.facebook.com/kleefeldleuchtet.

Solarenergie selbst gemacht – Wenn das Gurkenglas leuchtet

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Am 28.7.2016 öffnete das TrafoLab seine Türen, um es wieder leuchten zu lassen. In Kooperation mit Conrad Electronics veranstaltete der Lichtbildhauer Franz Betz einen Lötworkshop für Jung und Alt. Unter der Anleitung von Sven Schallenberg, Workshopleiter bei Conrad, konnten sich die Teilnehmer ihre eigene Solarlampe im Gurkenglas bauen.


Doch bevor es ans Löten und Fixieren ging, mussten die TeilnehmerInnen zunächst einmal zuhören. „Wie lang wird denn schon gelötet?“, fragt Seven Schallenberg in die konzentrierte Runde. Achselzucken. Nach ein wenig Bedenkzeit beantwortet er selbst die Frage. „Seit rund 4000 Jahren!” Natürlich hatten die Menschen damals nicht solche modernen Lötstationen wie die von Ersa und Wella, dennoch zeigte der Einstieg: Gelötet wird schon ziemlich lang! Nun war es endlich so weit – der Lötkolben durfte zum ersten Mal selbst benutzt werden. Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, sollten die TeilnehmerInnen zunächst einmal ein Gefühl fürs Löten bekommen. Dabei sollte ein Metalldraht auf einer kleinen Platine pünktchenweise verschmolzen werden. Alle Teilnehmer meisterten die erste Prüfung, also ging es auch schon in die zweite Runde – der Bau der Solarlampe.

Schritt für Schritt leitete Sven Schallenberg die IMG_2993
TeilnehmerInnen vom Plazieren von Widerständen und Schaltern, dem Verschmelzen der richtigen Drähte mit dem Plus- und Minuspol bis hin zum Design der Solarlampe.

Nun war der Augenblick gekommen: Funktioniert meine Solarlampe auch wirklich?

Teilnehmer für Teilnehmer kontrollierte Sven Schallenberg, ob die Lampe tatsächlich leuchtet.
Die Anspannung war im Raum deutlich zu spüren; die 2 1/2 Stunden Arbeit sollten sich doch auch gelohnt haben. Endlich konnte die ganze Gruppe aufatmen – alle Solarlampen funktionieren… bis auf eine. Unsere Praktikantin Elena hat wohl die Drähte vertauscht. Aber auch das stellte kein Problem für den Workshopleiter dar. Mit ruhiger Hand brachte er auch ihr Gurkenglas zum Leuchten. Zum Schluss konnte das Glas noch nach Belieben mit bunten Glassteinen verziert und verschönert werden.
Zusammengefasst: Ein spannender und erlebnisreicher Workshop mit Wiederholungsbedarf!

leine de lights

Kunstprojekt leine de lights: Über 52.000 Besucher

Am 25. Juni eröffnete das Kunstprojekt „leine de lights“ zum 775. Stadtgeburtstag. Vier Wochen lang war der Park um das Rathaus mit Lichtern und Klängen geschmückt. Am Sonntag, 17.7.16 wurde die Installation wegen des NDR Klassik Open Air vorzeitig abgebaut.

Das war „leine de lights“: Über 100 LKW-Schläuche, versehen mit autarken Lichtsystemen, schwammen bis zum Sonntag, 17.7. auf dem Maschteich. Begleitet wurde die Lichtkunst von meditativen Klängen. Das Team, bestehend aus dem Hannoveraner Lichtkünstler Franz Betz (Trafolab Lichtkunstlabor), Jürgen Rink (Chefredakteur c’t Fotografie), Claudia Pahl (Feinkost Lampe e.V.), Komponist Frank S. Blumm und Anne Prenzler (Kulturbüro Stadt Hannover) darf sich freuen: Mit rund 52.000 Besuchern über die gesamte Laufzeit war die Installation ein voller Erfolg.

„Ohne die Hilfe von mehr als 30 ehrenamtlichen Helfern der Arduino Gruppe Hannover/ leinelab und vielen Freunden aus der Schwarmkunst-Szene wäre das Projekt in der kurzen Zeit nicht umsetzbar gewesen“, resümiert Franz Betz. „Ein Dank geht an dieser Stelle auch an die Parkbesucher, die diese fragile Kunstinstallation zu würdigen wussten und nicht beschädigt haben.“

Auch wenn bei der Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok und Kulturdezernent Harald Härke das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, folgten doch viele schöne Tage, an denen die Installation bei lauen Sommerabenden erfahren werden konnte. Das lockte viele Fotografen aus Hannover an, die das veränderte Erscheinungsbild des beliebten Motivs „Neues Rathaus“ freudig annahmen.

Zudem nutzen viele Hannoveraner das Angebot der wöchentlichen Führungen, um ihre Fragen zu stellen und dem Künstler direktes Feedback zukommen zu lassen.

Den Abbau kombinierte das leine de lights-Team mit einem Flohmarkt, auf dem die Einzelelemente verkauft wurden. Noch sind Elemente vorhanden, darunter über 100 LKW-Schläuche. Kindergarteneinrichtungen und andere Interessierte aus Hannover können sich gerne mit dem Trafolab unter trafolab@franzbetz.com in Verbindung setzen, falls Interesse an Schläuchen aus der Kunstinstallation besteht.

Doch damit ist „leine de lights“ nicht vorbei, denn Franz Betz ist bereits mit der französischen Partnerstadt Rouen im Gespräch: „Vielleicht wird ‚leine de lights‘ ja zum Exportschlager“, so Franz Betz augenzwinkernd. Die ersten Kontakte sind geknüpft.

Das Trafolab stellt in den nächsten Tagen eine Zusammenfassung in Bildern auf www.facebook.de/trafolab und www.trafolab.de zur Verfügung.

Kleefeld leuchtet

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Surfe auf der Lichtwelle durch Kleefeld !

Gerade in der Weihnachtszeit nimmt die inflationäre Verwendung und Verschwendung von Licht zu. „Viel hilft viel“ ist an vielen Orten zu sehen – die Lichtverschmutzung unserer Umgebung steigt rapide an. Um ein bewusstes Umdenken und einen kreativen Umgang mit Licht und Leuchten zu fördern, soll deshalb vor Beginn der dunklen Jahreszeit 2016 ein anders geartetes Lichterprojekt starten.

Schüler, Kunsteinrichtungen, Nachbarunternehmen, Anwohner und Elektronikingenieure sind eingeladen sich an unserem Projekt zu beteiligen. Interessierte können sich zu den Workshops im August und September anmelden. In fünf Workshops könnt Ihr über neue Möglichkeiten der Lichterzeugung und -vermeidung nachdenken und experimentieren. Der kreative Prozess wird dabei begleitet und angeleitet. Als Ergebnis soll ein gemeinsamer Prototyp entstehen, der im Oktober in die Produktion geht. Im November wird das Ergebnis im Stadtteil Kleefeld installiert und die Stadt so vernetzt und erleuchtet.

 

Anmeldung erforderlich:

 

leine de lights

Die Stadt Hannover schmückt sich mit einer schwimmenden Kunstlichterkette am Rathaus für den bevorstehenden 775. Stadtgeburtstag.

Wie an einer riesigen Perlenkette aufgezogen erhellen unzählige Lichtpunkte den Maschteich. Als Geburtstagsgeschenk an die Hannoveraner/-innen bilden sie einen echten Hingucker und laden zum Verweilen im Park. Die schwimmende Linie symbolisiert zum einen als Zeitstrahl die 775 Jahre Stadtgeschichte, zum anderen steht sie für das Moment, über das sich eine Stadt faktisch definiert, die Stadtgrenze – die freilich in steter Veränderung und Erweiterung begriffen ist.

Analog zur Idee der Perlenkette wird die schwimmende Lichtlinie mittels elektronischer Steuerung glänzen und aufblitzen, die Lichtpunkte können aufeinander zulaufen und sich wieder entfernen. Im Zusammenwirken mit dem sanften Schaukeln der schwimmenden Objekte entsteht so eine Spannung zwischen der Strenge der Linie, die in minimalistischen Schwarz-Weiß gehalten ist, und verschiedenartigen Bewegungsmomenten.

Mehrere Hörstationen rund um das Ufer ergänzen die Installation und ermuntern die Besucher, sich die Installation und das neue Rathaus aus neuen Perspektiven zu betrachten.
Die für den Stadtgeburtstag erstellten Kompositionen des Berliner Klangkünstlers F.S.BLUMM werden mit Klängen aus dem hannoverschen Stadtraum ergänzt – die Umgebungsgeräusche vor Ort treten zwangsläufig hinzu: Im Umrunden des Maschteichs wird somit eine zweite Erfahrungsebene eingezogen, die sowohl tagsüber als auch nachts ganz neue – und sehr verschiedene – Hör-Erfahrungen mit der eigenen Stadt ermöglicht.

Außerdem sollen die Partnerstädte zum Stadtgeburtstag einbezogen werden. Sie werden gebeten eine Flasche Luft für die Befüllung der Reifen zu schicken, auf denen die Lichter installiert sind. Eine von der Künstlergruppe eigens gebaute Apparatur wird die Luft aller Partnerstädte und die Luft aus Hannover mischen und in die Schläuche füllen.

Die Eröffnung von leine de lights erfolgt am Vorabend der Feierlichkeiten zum Stadtgeburtstag, am Sa, 25.6.2016 um 22.30 Uhr zur Nacht der Museen.
Wir feiern sozusagen rein – mit der Kunst!

Präsentationszeiten: täglich 12 bis 24 Uhr, zu sehen bis 16. Juli!
• Klang: 12 bis 24 Uhr / Licht: nach Einbruch der Dunkelheit bis ca. 24 Uhr
• Führungen finden jeweils freitags abends um 21 Uhr statt.

Abbau und Flohmarkt am 17.7.16 von 11-16h

Beteiligte:
• Franz Betz, TrafoLab Lichtkunstlabor, Hannover (Projektleitung und Licht)
• Claudia Pahl, feinkost lampe, Hannover (Konzept, Klang)
• Dr. Jürgen Rink, Chefredakteur c’t Digitale Fotografie, Hannover (Konzept, Technik)
• Klangkomposition: F.S.BLUMM, Berlin
• Koordination im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover: Anne Prenzler, Kulturbüro

portrait: lina wassong

am samstag den 23.04.2016 wird sich das trafolab in ein fashion tech studio transformieren. modebegeisterte bekommen die chance im rahmen eines workshops fashion und technik miteinander zu verknüpfen. die veranstaltung geschieht in kooperation mit betatestr und der fahmoda akademie und wird angeleitet durch die aufstrebende designerin und autorin lina wassong.

lina wird mit uns tiefer in die thematik „e-textiles und wearables“ eintauchen und anschließend gemeinsam mit allen teilnehmern mit licht und mode experimentieren. vorab baten wir die designerin zum interview und fragten nach was die workshop teilnehmer eigentlich zu erwarten haben und wie sie die zukunft der mode sieht.

trafolab: hast du die besten ideen am morgen oder am abend?

lina: Manchmal abends, aber meistens Nachts, wenn ich nicht schlafen kann.

trafolab: mit welchem projekt/ workshop kommst du ins trafolab und was haben die teilnehmer zu erwarten?

lina: Wir werden Wearables bauen, also Elektronik in Bekleidung integrieren. Dafür benutzen wir LEDs und Mikrocontroller, die extra für diese Zwecke entwickelt wurden. Die Bauteile lassen sich mit leitfähigem Garn in Bekleidung rein nähen und es muss nicht gelötet werden. Also ein sehr gutes Einsteigerprojekt für alle, die noch nicht so viele Elektronik-Kenntnisse haben, aber in diesem Bereich gerne mal etwas ausprobieren möchten.

trafolab: welches ist deine erste erfahrung mit licht?

lina: Erste Erfahrungen mit Licht, bezogen auf mein erstes Fashion Tech Projekt waren einnähbare LEDS und ein kleiner vorprogrammierter Mikrocontroller, den ich in ein Oberteil genäht habe. Es war viel Arbeit und es ist relativ schnell kaputt gegangen, aber ich habe dabei viel gelernt. 

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Monitor Dress, Design: Lina Wassong

trafolab: wer hat dich in deiner zeit in los angeles am meisten geprägt und was denkst du können die deutschen von den amerikanern lernen?

lina: Die positive Einstellung der Amerikaner hat mich am meisten geprägt. Egal ob an der Supermarktkasse oder in der offenen Werkstatt; jeder ist immer sehr freundlich, interessiert und hilft gerne aus.

trafolab: welche innovation der letzten 10 jahre hat dich am meisten beeindurckt?

lina: Die schnelle Entwicklung von autonomen Fahrzeugen. Es ist faszinierend, dass Autos bereits mit der Technik ausgestattet sind, um alleine fahren zu können. Doch bis sich die Verbraucher an den Gedanken gewöhnen, nicht mehr hinter dem Steuer sitzen zu müssen, wird es wohl noch etwas dauern.

trafolab: welche technische funktion hättest du gerne in deinen körper eingebaut?

lina: Die unterschiedlichsten Sensoren, um Umweltveränderungen besser wahrzunehmen, wie beispielsweise einem Abstands-Sensor im Rücken. Oder ein GPS-Modul, um leichter den richtigen Weg zu finden, kann bestimmt auch sehr hilfreich sen. Außerdem hätte ich noch gerne einen Chip implementiert, auf dem Daten wie z.B. eine Fremdsprache gespeichert werden können, um diese dann perfekt zu beherrschen.

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Equalizer Skirt, Design: Lina Wassong

trafolab: wie siehst du die zukunft der fashion branche?

lina: Es wird sich einiges in der Fashion Branche durch Technik ändern werden. Zum Beispiel wird in naher Zukunft das online Shopping durch 3D Simulatoren vereinfacht werden. Der Kunde kann die Kleidungsstücke vorher virtuell anprobieren und muss die Teile nicht in mehreren Größen bestellen, um am Ende doch wieder alles zurück zu schicken. In ferner Zukunft hoffe ich, dass unsere Bekleidung durch integrierte Technik wandelbarer wird. Das würde der Fast Fashion Industrie etwas die Luft nehmen und den riesigen Verbrauch an Rohstoffen eindämmen.

trafolab: auf deiner website steht, dass du gerade an einem buch über wearables und e- textiles schreibst. wenn du es in drei worten beschreiben müsstest, welche wären das?

lina: Inspirationen –  Grundlagen – Umsetzen

einladung zum New Year’s Brunch 2016 im TrafoLab

aktuelle meldung: alle verfügbaren plätze sind belegt. wir freuen uns sehr über diesen zuspruch! alle die es in diesem jahr nicht rechtzeitig geschafft haben sehen wir hoffentlich spätestens 2017!

ganz europa feiert die kunst! feiern sie mit uns im trafolab mit!

mit der europaweit stattfindenden veranstaltung new year’s brunch’16 – internationales fest für die zeitgenössische skulptur präsentiert das sculpture network am sonntag, 24. januar 2016 von 11-14 uhr in 18 ländern, an 58 verschiedenen veranstaltungsorten ein breites panorama zeitgenössischer skulptur.
wir sind in hannover im trafolab als gastgeber teil des internationalen spektakels.

durch das gemeinsame motto „natur als material für die skulptur“, eine europakarte und eine live online fotogalerie sind die einzelnen veranstaltungen und teilnehmer durch instagram, twitter und facebook unter dem hashtag #newyearsbrunch16 virtuell miteinander vernetzt.

im trafolab wird sich alles um das thema feuer drehen. die ausstellung „lichterloh“ und interaktive experimente sollen für zündenden gesprächsstoff sorgen. feuerkörbe außen, digitales medienfeuer und ein feuriges büfett im inneren werden zur erwärmung dienen.

wir freuen uns sehr, wenn sie mit uns dieses event feiern.


mit vielen grüssen
franz betz