Gute Resonanz auf „Kleefeld leuchtet“

„Wenn es zum dritten Mal gelaufen ist, ist es schon hannoversche Tradition“, meinte Kulturdezernent Harald Härke bei der Eröffnung zum zweiten Leuchten in Kleefeld. Er versprach, das Projekt auch künftig weiter zu unterstützen. Auch Bezirksbürgermeister Henning Hofmann lobte die Schwarmkunstaktion, die Franz Betz zusammen mit einem engagierten Team in den Stadtteil gebracht hatte. Das get together an der historischen Bahnhofsfassade machte mit über 180 Gästen den gelungenen Auftakt zu der Woche „Kleefeld leuchtet“ . Die berliner Tanzgruppe „Shibak Sharqui“ rockte den Platz mit Breakdance und die Mädchen der Tanzgruppe aus dem Jugendtreff Camelot führten eigene Choreographien zu Popsongs auf. Maibowle (alkoholfrei, aber grün!) und die eigens am Laser im TrafoLab kreierten Symbole des Projekt fanden in Form von Ohrringen reißenden Absatz.

In der Dämmerung bewegten sich einige Gruppen zu den Leucht – Türmen der Aktion, unter anderem dem liebevoll illuminierten Turm der Petri-Kirche und dem Indianer am Eisstadion. High-Light im wahrsten Sinn des Wortes: Die Illumination der Kleefelder Buchhandlung an der Ecke Kirchröderstraße/Scheidestraße. Franz Betz hatte dort auf dem Balkon ein Surfbrett illuminiert. Es stand für das Motto des Projekts: „Wir surfen auf der Lichtwelle durch Kleefeld“.

Geradezu außerirdisch wirkte die Beleuchtung des Kantplatzes, vis à vis der Buchhandlung. Viele andere kleine und größere Leuchtpunkte verteilten sich über den Stadtteil, viele Fenster und Eingangsbereiche hatten die Bewohner mit den von Schülern zuvor grün gestalteten Leuchtkugeln geschmückt.

Achse in Grün: die Berckhusenstraße

Während die Mecklenburgische Versicherungsgruppe am Ende der Berckhusenstraße gleich eine ganze Fensterfront von innen in Grün erstrahlen ließ und gleich noch den Parkplatz mit in Grün tauchte, bestrahlte die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz die Fassade ihres Verwaltungsgebäudes in der Mitte der Berckhusenstraße nahe des Bahnhofs in Grün. Dort fanden sich in den Abenden nach der Eröffnung immer wieder experimentierfreudige Kleefelder und Gäste ein, um mit Taschenlampen leuchtende Bilder auf die Bahnhofsfassade zu malen.

Bahnhofsfassade ab jetzt auch Leinwand für Minutenwerke

Diese Möglichkeit wird auch weiter bestehen, denn die spezielle Beschichtung der Wand bleibt – Experimentierfläche für alle Nachtschwärmer, denn erst, wenn´s richtig finster ist, leuchtet´s umso heller.

Wir danken allen Partnern und Helfern, aber vor allem den Kleefelder Bürgerinnen und Bürgern für die gelungene Aktion und freuen uns auf ein weiteres Leuchten:

Die nächste „Kleefeld leuchtet“ -Aktion startet am 19.10.2018 und endet am 28.10.2018

Rückblick „Kleefeld leuchet 2017“:

Foto: WEAR IT BERLIN / MICHAEL WITTIG, BERLIN

Fashion Hack Day 2017: Franz Betz und Team gewinnen ersten Preis in Berlin

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foto: Wear It Berlin / Michael Wittig, Berlin

Vom 19. bis 21. Mai fand im Berliner FabLab zum zweiten Mal der Fashion Hack Day 2017 statt, einer der weltweit größten Wettbewerbe in der Fashiontech und Wearables-Szene. Lichtbildhauer Franz Betz war als Teil des Teams SYMA LINE mit seinem innovativen Projekt „The SYMA Connection – color and sound for crowd experience“ vor Ort. Am Beispiel Beyonce führten sie das Publikum in einen virtuellen Konzertsaal. Dort trägt Beyonce eine Konzertjacke, die über eingebaute Farbsensoren verfügt. Die pulsierenden Lichtornamente können durch Berührung weitergegeben werden. Die virtuelle Projektreise überzeugte die Jury und vergab den ersten Preis an das Team SYMA LINE.

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foto: Wear It Berlin / Michael Wittig, Berlin

Erst vor wenigen Tagen hatte eine aktuelle Erhebung vom kreHtiv-Netzwerk und hannoverimpuls zur regionalen Modewirtschaft ergeben, dass Hannover im Bereich Mode ganz vorne mitspielt und sich nicht vor den Metropolen Hamburg oder Berlin verstecken muss. Das Ergebnis der Preisvergabe in Berlin untermalt dieses Ergebnis. In seinem Lichtkunstlabor Trafolab in Hannover entwickelt Franz Betz gemeinsam mit jungen Designerinnen der Modeschulen in Hannover Fashiontech-Projekte, unter anderem für die Freaky Fashion Show. Welche ungewöhnlichen Ideen noch in Hannover entstehen werden, wird die Zukunft zeigen; die Ausbildungsvielfalt im Bereich Mode in Hannover scheint dafür jedenfalls eine gute Basis zu sein.

Der Lichtbildhauer Franz Betz aus Hannover ist Initiator des Projektes „TrafoLab“, wo bereits Ideen zu Projekten rund um Fashiontech und Wearables mit Studierenden der Modeschulen in Hannover entstanden. Darüber hinaus ist er Mitorganisator des Open-Light-Festivals „Ihme-Vision“ und Vorsitzender des Werkbundes Nord e.V..

Das TrafoLab ist das erste Lichtkunstlabor Deutschlands. Die ehemalige Transformatoren-Station in Hannover-Kleefeld versteht sich als Ort, der Menschen zum Thema „Licht und Kunst“ zusammenbringt und vernetzt. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Experimentieren im Raum und das Werken am Objekt. Der Ort, an dem in der Vergangenheit Elektrizität transformiert, vernetzt und verteilt wurde, wird so zu einem Treffpunkt, an dem Zukunft transformiert wird. In Workshops werden neue Ideen transplantiert und transportiert. Das Lichtkunstlabor ist interessant für alle, die den Dialog suchen um an transdisziplinären Problemlösungen zu arbeiten. Franz Betz führte hier bereits verschiedene Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Lichtkunst durch.

Das Team besteht aus den drei Modedesignerinnen Christina Olschewski, Layla Mueller und Victoria Eviston-Putsch (Berlin), Cosplay-Star Rudolf Arnold (Ulm) und dem bekannten Lichtbildhauer Franz Betz (Hannover).

 

Auch Die Zeit, die FAZ und der Tagesspiegel berichteten mit einem kleinen Videobeitrag:

http://www.zeit.de/video/2017-05/5443367775001/fashion-hack-day-bei-vernetzter-kleidung-trifft-mode-auf-technik

http://www.faz.net/aktuell/stil/gemeinsame-projekte-designer-und-nerds-tuefteln-an-innovativer-kleidung-15026354.html

http://video.tagesspiegel.de/fashion-trifft-technik-in-berlin.html

 

Making Of

Grünes Leuchten verbindet Menschen

Lichtbildhauer Franz Betz initiiert Schwarmkunstprojekt in Hannover

Mit dem Projekt „Kleefeld leuchtet“ das vom 12. – 21. Mai stattfindet, hat der Lichtbildhauer Franz Betz (Hannover) ein nachhaltiges kulturelles Ereignis ins Leben gerufen. Betz arbeitet seit Anfang 2016 in Hannover-Kleefeld. Damals baute er das Transformatoren-Häuschen an der Ecke Nackenbergstraße/Berckhusenstraße in ein Lichtkunstlabor um. „Ich habe mir überlegt, wie dieser Ort, an dem vorher ja Strom floss, jetzt zu einem Ort werden kann, in der Ideen vieler Menschen zusammenfließen“ erzählt Betz. Aus verschiedenen Workshops mit Kleefeldern entstand dann im Herbst 2016 die Idee, ein öffentliches Lichtprojekt zu machen.

„Kleefeld leuchtet“ hat zum Ziel, die Menschen im Stadtteil miteinander zu verbinden. „Dafür war es wichtig, möglichst viele Akteure aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen für die Idee zu begeistern“, erläutert Franz Betz das Schwarmkunstprojekt.

Einen besonderen Schwerpunkt bei dem Projekt bildet die Einbeziehung der historischen Bahnhofsfassade in der Berckhusenstraße mit dem Platz davor, die dem Künstler schon Anfang 2016 aufgefallen war. Dort wird am 12. Mai die Vernissage mit einer interaktiven Lichtgestaltung mit phosphoreszierender Farbe auf der historischen Fassade stattfinden. Das Projekt soll in regelmäßigen Abständen stattfinden und als kulturelles Ereignis im Stadtteil verankert werden.

Freitag, 12.5.2017, 20 Uhr: leuchtende Vernissage mit interaktiver Illumination, historische Bahnhofsfassade/Berckhusenstraße, Eröffnung durch Kulturdezernent Harald Härke

Samstag, 13. Mai, ab  21 Uhr: Nachtradeln durch die grün leuchtenden Straßen Kleefelds, Treffpunkt ist der Platz vor der historischen Kleefelder Bahnhofsfassade in der Berckhusenstraße.

Die Leuchten können ab 2. Mai für eine Leihgebühr von 2 Euro an folgenden Ausgabestellen entliehen werden:

  • Camelot, Stenhusenstraße 12
  • IdeenReich, Berckhusenstraße 29
  • Kaffeeklatsch, Kirchröder Str. 106
  • Mecklenburgische Versicherung, Scheidestraße 5
  • Mietertreff der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz, Berckhusenstr. 59.
  • Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstraße 6/8
  • TrafoLab, Nackenbergerstraße 2

Rückgabe: 23.5.-30.5. bei den Ausgabestellen

 

Das Team, das alle mit Lampen und Ideen versorgt, um Kleefeld zum Leuchten zu bringen: Michael Zeh (v.l.), Petra Pilger, Claudia Béfort-Volck, Franz Betz und Carsten Seyffert.


Künstlerische Leitung: Franz Betz, TrafoLab, Nackenbergerstraße 2

Projektleitung: Sonja Steiner, kleefeld@franzbetz.com, Tel.: 0175 2068313

Kooperationspartner:

  • Bürgerverein Kleefeld

  • Cameo Laser

  • Gundlach

  • Gewerbeverein Kleefeld

  • Hannover Indians

  • Hannoversche Volksbank

  • Kommunaler Seniorenservice

  • Mecklenburgische Versicherungsgruppe

  • Nikodemus Kirchengemeinde

  • Stadtbibliothek Kleefeld

  • Schwarmkunst e.V.

  • Stephansstift

  • Stadtteilkultur Kinder & Jugendliche

  • Stadtbezirksrat Kleefeld-Buchholz

  • Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz

  • viva Messebau GmbH

… sowie zahlreiche private Unterstützer

Kreativpartner

  • Camelot

  • Schillergymnasium

  • Maximillian-Kolbe-Schule

  • Leinetalschulen

  • IGS Roderbruch

  • Dara Malschule

aktuelles auch bei facebook: facebook.com/kleefeldleuchtet

und der flyer zum download: Flyer_Kleefeld_leuchtet_Mai2017 und weiterverteilen.

start17: im trafolab beginnt das neue jahr international

gestern öffnete das trafolab seine türen für die international vernetzte veranstaltung „new year’s brunch“. initiiert vom sculpture network hießen wir gemeinsam mit tausenden, internationalen skulptur-begeisterten das jahr 2017 willkommen. einen eindruck darüber, wie unterschiedlich und wo überall gefeiert wurde, bekommt ihr auf dieser photowall. unsere fotobeiträge mischen sich unter zahlreiche postings anderer städte und länder, schaut gern mal rein!

wir bedanken uns herzlich bei sculpturenetwork und senden grüße in die welt!

Supermond für super Kleefeld

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Seit neun Tagen leuchtet Kleefeld nun schon: Ob Kirchröderstraße, Scheidestraße, Camelot oder NKR – der ganze Stadtteil ist in grünes Licht getaucht. Und als würde Kleefeld noch nicht genug strahlen, gibt es auch noch Unterstützung aus der Natur. Pünktlich zum Finale von „Kleefeld leuchtet“ zeigt sich der Mond der Erde so nah wie schon lang nicht mehr. Mit einer Strahlkraft von 500 grünen Kleeleuchten und dem Supermond erreicht Kleefeld bei Einbruch der Dunkelheit sein Maximum! Einen besseren Showdown könnte es für das Schwarmkunstprojekt nicht geben.

Unter dem Hashtag #kleefeldleuchtet wurde das Projekt auch online begleitet. Auf kreative Art und Weise haben Kleefelder ihre ausgeliehenen Kleeleuchten in Szene gesetzt, abgelichtet und gepostet. Das beste Werk wird mit einer Lichtinstallation prämiert!

Kleefeld wird auch zukünftig leuchten. Einmal im Jahr soll Hannovers grüner Stadtteil gemeinsam mit Kleefeldern zum Strahlen gebracht werden – mal sehen wie sich die Natur dann einbringt!

Rückgabeorte für die Kleeleuchten:

Kleefelder Kaffeeklatsch

Camelot Kindertagesstätte

TrafoLab

 

Grünes Licht für Kleefeld leuchtet!

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Vom 5.11. bis 14.11. werden die Kleefelder*innen ihren Stadtteil im Rahmen des Schwarmkunstprojektes “Kleefeld leuchtet” in grünes Licht tauchen. Ob Privathaus, Geschäft, Büro oder Schule – jeder hat die Möglichkeit sich zu beteiligen. Starthilfe gibt das TrafoLab, initiiert von Lichtkünstler Franz Betz: über 1000 grüne Energiesparlampen werden an interessierte Kleefelder*innen kostenlos verliehen. Unterstützt wird das Projekt von der Stadtteilkultur Hannover und dem Bezirksrat Buchholz Kleefeld.

 

"Kleelampen". Foto: Jens Runge

„Kleelampen“. Foto: Jens Runge

Die Verteilaktion findet am 3.11. ab 15h im Kleefelder Kaffeeklatsch, der Kita Camelot und der Kleefelder Buchhandlung statt. Wer möchte, kann sich dort eine der 1000 kugelförmigen „Kleelampen“ ausleihen und zuhause sichtbar im Fenster platzieren. Zusätzlich wird es individuelle Ideen zu entdecken geben, darunter ein grün leuchtender VW-Käfer oder ein Lichtindianer bei den Indians. Ob Leihobjekt oder eigene Idee, hauptsache es leuchtet grün! Den Kleefeldern sind damit keine kreativen Grenzen gesetzt. Unter dem Motto “Wir transformieren die Dunkelheit und surfen auf der Lichtwelle” vernetzt und vereint sich der gesamte Stadtteil.

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Unter dem Hashtag #kleefeldleuchtet werden die spannendsten Lichtdekorationen im Netz gesammelt. Die kreativsten und schönsten Lichtfenster werden im Anschluss vom Lichtkunstlabor TrafoLab prämiert. Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann die Fotos bis zum 14.11. an kleefeld@trafolab.de senden.

Die Idee zu „Kleefeld leuchtet“ hatte Franz Betz: „Dieses Projekt soll das erste von vielen weiteren Kunstprojekten sein, um weitere Stadtteile miteinander zu vernetzen und so eine stärkere Gemeinschaft zu fördern.“ Die Eröffnungsfeier findet am 5.11. um 19 Uhr auf dem Kantplatz statt, wo die Kleefelder*innen durch Bezirksbürgermeister Henning Hofmann begrüßt werden. Die Exponate werden bis 14.11. ausgestellt sein. Für das Frühjahr 2017 ist bereits die zweite Auflage von “Kleefeld leuchtet” geplant.

 

Zusammenfassung:

4.11.16: Pressekonferenz im Kleefelder Kaffeeklatsch, 11Uhr

3.11.16: Verleih der Kleelampen ab 15h (Kaffeeklatsch, Kita Camelot, Kleefelder Buchhandlung)

5.11.16: Eröffnungsfeier am Kantplatz, 19 Uhr

14.11.16: Ende des Projekts

15.11.16: Rückgabe der Kunstobjekte im Kleefelder Kaffeeklatsch ab 15 Uhr

 

Die Veranstaltung finden Sie auch unter
www.facebook.com/kleefeldleuchtet.

Solarenergie selbst gemacht – Wenn das Gurkenglas leuchtet

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Am 28.7.2016 öffnete das TrafoLab seine Türen, um es wieder leuchten zu lassen. In Kooperation mit Conrad Electronics veranstaltete der Lichtbildhauer Franz Betz einen Lötworkshop für Jung und Alt. Unter der Anleitung von Sven Schallenberg, Workshopleiter bei Conrad, konnten sich die Teilnehmer ihre eigene Solarlampe im Gurkenglas bauen.


Doch bevor es ans Löten und Fixieren ging, mussten die TeilnehmerInnen zunächst einmal zuhören. „Wie lang wird denn schon gelötet?“, fragt Seven Schallenberg in die konzentrierte Runde. Achselzucken. Nach ein wenig Bedenkzeit beantwortet er selbst die Frage. „Seit rund 4000 Jahren!” Natürlich hatten die Menschen damals nicht solche modernen Lötstationen wie die von Ersa und Wella, dennoch zeigte der Einstieg: Gelötet wird schon ziemlich lang! Nun war es endlich so weit – der Lötkolben durfte zum ersten Mal selbst benutzt werden. Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, sollten die TeilnehmerInnen zunächst einmal ein Gefühl fürs Löten bekommen. Dabei sollte ein Metalldraht auf einer kleinen Platine pünktchenweise verschmolzen werden. Alle Teilnehmer meisterten die erste Prüfung, also ging es auch schon in die zweite Runde – der Bau der Solarlampe.

Schritt für Schritt leitete Sven Schallenberg die IMG_2993
TeilnehmerInnen vom Plazieren von Widerständen und Schaltern, dem Verschmelzen der richtigen Drähte mit dem Plus- und Minuspol bis hin zum Design der Solarlampe.

Nun war der Augenblick gekommen: Funktioniert meine Solarlampe auch wirklich?

Teilnehmer für Teilnehmer kontrollierte Sven Schallenberg, ob die Lampe tatsächlich leuchtet.
Die Anspannung war im Raum deutlich zu spüren; die 2 1/2 Stunden Arbeit sollten sich doch auch gelohnt haben. Endlich konnte die ganze Gruppe aufatmen – alle Solarlampen funktionieren… bis auf eine. Unsere Praktikantin Elena hat wohl die Drähte vertauscht. Aber auch das stellte kein Problem für den Workshopleiter dar. Mit ruhiger Hand brachte er auch ihr Gurkenglas zum Leuchten. Zum Schluss konnte das Glas noch nach Belieben mit bunten Glassteinen verziert und verschönert werden.
Zusammengefasst: Ein spannender und erlebnisreicher Workshop mit Wiederholungsbedarf!

leine de lights

Kunstprojekt leine de lights: Über 52.000 Besucher

Am 25. Juni eröffnete das Kunstprojekt „leine de lights“ zum 775. Stadtgeburtstag. Vier Wochen lang war der Park um das Rathaus mit Lichtern und Klängen geschmückt. Am Sonntag, 17.7.16 wurde die Installation wegen des NDR Klassik Open Air vorzeitig abgebaut.

Das war „leine de lights“: Über 100 LKW-Schläuche, versehen mit autarken Lichtsystemen, schwammen bis zum Sonntag, 17.7. auf dem Maschteich. Begleitet wurde die Lichtkunst von meditativen Klängen. Das Team, bestehend aus dem Hannoveraner Lichtkünstler Franz Betz (Trafolab Lichtkunstlabor), Jürgen Rink (Chefredakteur c’t Fotografie), Claudia Pahl (Feinkost Lampe e.V.), Komponist Frank S. Blumm und Anne Prenzler (Kulturbüro Stadt Hannover) darf sich freuen: Mit rund 52.000 Besuchern über die gesamte Laufzeit war die Installation ein voller Erfolg.

„Ohne die Hilfe von mehr als 30 ehrenamtlichen Helfern der Arduino Gruppe Hannover/ leinelab und vielen Freunden aus der Schwarmkunst-Szene wäre das Projekt in der kurzen Zeit nicht umsetzbar gewesen“, resümiert Franz Betz. „Ein Dank geht an dieser Stelle auch an die Parkbesucher, die diese fragile Kunstinstallation zu würdigen wussten und nicht beschädigt haben.“

Auch wenn bei der Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok und Kulturdezernent Harald Härke das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, folgten doch viele schöne Tage, an denen die Installation bei lauen Sommerabenden erfahren werden konnte. Das lockte viele Fotografen aus Hannover an, die das veränderte Erscheinungsbild des beliebten Motivs „Neues Rathaus“ freudig annahmen.

Zudem nutzen viele Hannoveraner das Angebot der wöchentlichen Führungen, um ihre Fragen zu stellen und dem Künstler direktes Feedback zukommen zu lassen.

Den Abbau kombinierte das leine de lights-Team mit einem Flohmarkt, auf dem die Einzelelemente verkauft wurden. Noch sind Elemente vorhanden, darunter über 100 LKW-Schläuche. Kindergarteneinrichtungen und andere Interessierte aus Hannover können sich gerne mit dem Trafolab unter trafolab@franzbetz.com in Verbindung setzen, falls Interesse an Schläuchen aus der Kunstinstallation besteht.

Doch damit ist „leine de lights“ nicht vorbei, denn Franz Betz ist bereits mit der französischen Partnerstadt Rouen im Gespräch: „Vielleicht wird ‚leine de lights‘ ja zum Exportschlager“, so Franz Betz augenzwinkernd. Die ersten Kontakte sind geknüpft.

Das Trafolab stellt in den nächsten Tagen eine Zusammenfassung in Bildern auf www.facebook.de/trafolab und www.trafolab.de zur Verfügung.

Kleefeld leuchtet

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Surfe auf der Lichtwelle durch Kleefeld !

Gerade in der Weihnachtszeit nimmt die inflationäre Verwendung und Verschwendung von Licht zu. „Viel hilft viel“ ist an vielen Orten zu sehen – die Lichtverschmutzung unserer Umgebung steigt rapide an. Um ein bewusstes Umdenken und einen kreativen Umgang mit Licht und Leuchten zu fördern, soll deshalb vor Beginn der dunklen Jahreszeit 2016 ein anders geartetes Lichterprojekt starten.

Schüler, Kunsteinrichtungen, Nachbarunternehmen, Anwohner und Elektronikingenieure sind eingeladen sich an unserem Projekt zu beteiligen. Interessierte können sich zu den Workshops im August und September anmelden. In fünf Workshops könnt Ihr über neue Möglichkeiten der Lichterzeugung und -vermeidung nachdenken und experimentieren. Der kreative Prozess wird dabei begleitet und angeleitet. Als Ergebnis soll ein gemeinsamer Prototyp entstehen, der im Oktober in die Produktion geht. Im November wird das Ergebnis im Stadtteil Kleefeld installiert und die Stadt so vernetzt und erleuchtet.

 

Anmeldung erforderlich:

 

leine de lights

Die Stadt Hannover schmückt sich mit einer schwimmenden Kunstlichterkette am Rathaus für den bevorstehenden 775. Stadtgeburtstag.

Wie an einer riesigen Perlenkette aufgezogen erhellen unzählige Lichtpunkte den Maschteich. Als Geburtstagsgeschenk an die Hannoveraner/-innen bilden sie einen echten Hingucker und laden zum Verweilen im Park. Die schwimmende Linie symbolisiert zum einen als Zeitstrahl die 775 Jahre Stadtgeschichte, zum anderen steht sie für das Moment, über das sich eine Stadt faktisch definiert, die Stadtgrenze – die freilich in steter Veränderung und Erweiterung begriffen ist.

Analog zur Idee der Perlenkette wird die schwimmende Lichtlinie mittels elektronischer Steuerung glänzen und aufblitzen, die Lichtpunkte können aufeinander zulaufen und sich wieder entfernen. Im Zusammenwirken mit dem sanften Schaukeln der schwimmenden Objekte entsteht so eine Spannung zwischen der Strenge der Linie, die in minimalistischen Schwarz-Weiß gehalten ist, und verschiedenartigen Bewegungsmomenten.

Mehrere Hörstationen rund um das Ufer ergänzen die Installation und ermuntern die Besucher, sich die Installation und das neue Rathaus aus neuen Perspektiven zu betrachten.
Die für den Stadtgeburtstag erstellten Kompositionen des Berliner Klangkünstlers F.S.BLUMM werden mit Klängen aus dem hannoverschen Stadtraum ergänzt – die Umgebungsgeräusche vor Ort treten zwangsläufig hinzu: Im Umrunden des Maschteichs wird somit eine zweite Erfahrungsebene eingezogen, die sowohl tagsüber als auch nachts ganz neue – und sehr verschiedene – Hör-Erfahrungen mit der eigenen Stadt ermöglicht.

Außerdem sollen die Partnerstädte zum Stadtgeburtstag einbezogen werden. Sie werden gebeten eine Flasche Luft für die Befüllung der Reifen zu schicken, auf denen die Lichter installiert sind. Eine von der Künstlergruppe eigens gebaute Apparatur wird die Luft aller Partnerstädte und die Luft aus Hannover mischen und in die Schläuche füllen.

Die Eröffnung von leine de lights erfolgt am Vorabend der Feierlichkeiten zum Stadtgeburtstag, am Sa, 25.6.2016 um 22.30 Uhr zur Nacht der Museen.
Wir feiern sozusagen rein – mit der Kunst!

Präsentationszeiten: täglich 12 bis 24 Uhr, zu sehen bis 16. Juli!
• Klang: 12 bis 24 Uhr / Licht: nach Einbruch der Dunkelheit bis ca. 24 Uhr
• Führungen finden jeweils freitags abends um 21 Uhr statt.

Abbau und Flohmarkt am 17.7.16 von 11-16h

Beteiligte:
• Franz Betz, TrafoLab Lichtkunstlabor, Hannover (Projektleitung und Licht)
• Claudia Pahl, feinkost lampe, Hannover (Konzept, Klang)
• Dr. Jürgen Rink, Chefredakteur c’t Digitale Fotografie, Hannover (Konzept, Technik)
• Klangkomposition: F.S.BLUMM, Berlin
• Koordination im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover: Anne Prenzler, Kulturbüro