Gute Resonanz auf „Kleefeld leuchtet“

„Wenn es zum dritten Mal gelaufen ist, ist es schon hannoversche Tradition“, meinte Kulturdezernent Harald Härke bei der Eröffnung zum zweiten Leuchten in Kleefeld. Er versprach, das Projekt auch künftig weiter zu unterstützen. Auch Bezirksbürgermeister Henning Hofmann lobte die Schwarmkunstaktion, die Franz Betz zusammen mit einem engagierten Team in den Stadtteil gebracht hatte. Das get together an der historischen Bahnhofsfassade machte mit über 180 Gästen den gelungenen Auftakt zu der Woche „Kleefeld leuchtet“ . Die berliner Tanzgruppe „Shibak Sharqui“ rockte den Platz mit Breakdance und die Mädchen der Tanzgruppe aus dem Jugendtreff Camelot führten eigene Choreographien zu Popsongs auf. Maibowle (alkoholfrei, aber grün!) und die eigens am Laser im TrafoLab kreierten Symbole des Projekt fanden in Form von Ohrringen reißenden Absatz.

In der Dämmerung bewegten sich einige Gruppen zu den Leucht – Türmen der Aktion, unter anderem dem liebevoll illuminierten Turm der Petri-Kirche und dem Indianer am Eisstadion. High-Light im wahrsten Sinn des Wortes: Die Illumination der Kleefelder Buchhandlung an der Ecke Kirchröderstraße/Scheidestraße. Franz Betz hatte dort auf dem Balkon ein Surfbrett illuminiert. Es stand für das Motto des Projekts: „Wir surfen auf der Lichtwelle durch Kleefeld“.

Geradezu außerirdisch wirkte die Beleuchtung des Kantplatzes, vis à vis der Buchhandlung. Viele andere kleine und größere Leuchtpunkte verteilten sich über den Stadtteil, viele Fenster und Eingangsbereiche hatten die Bewohner mit den von Schülern zuvor grün gestalteten Leuchtkugeln geschmückt.

Achse in Grün: die Berckhusenstraße

Während die Mecklenburgische Versicherungsgruppe am Ende der Berckhusenstraße gleich eine ganze Fensterfront von innen in Grün erstrahlen ließ und gleich noch den Parkplatz mit in Grün tauchte, bestrahlte die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz die Fassade ihres Verwaltungsgebäudes in der Mitte der Berckhusenstraße nahe des Bahnhofs in Grün. Dort fanden sich in den Abenden nach der Eröffnung immer wieder experimentierfreudige Kleefelder und Gäste ein, um mit Taschenlampen leuchtende Bilder auf die Bahnhofsfassade zu malen.

Bahnhofsfassade ab jetzt auch Leinwand für Minutenwerke

Diese Möglichkeit wird auch weiter bestehen, denn die spezielle Beschichtung der Wand bleibt – Experimentierfläche für alle Nachtschwärmer, denn erst, wenn´s richtig finster ist, leuchtet´s umso heller.

Wir danken allen Partnern und Helfern, aber vor allem den Kleefelder Bürgerinnen und Bürgern für die gelungene Aktion und freuen uns auf ein weiteres Leuchten:

Die nächste „Kleefeld leuchtet“ -Aktion startet am 19.10.2018 und endet am 28.10.2018

Rückblick „Kleefeld leuchet 2017“:

Foto: WEAR IT BERLIN / MICHAEL WITTIG, BERLIN

Fashion Hack Day 2017: Franz Betz und Team gewinnen ersten Preis in Berlin

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foto: Wear It Berlin / Michael Wittig, Berlin

Vom 19. bis 21. Mai fand im Berliner FabLab zum zweiten Mal der Fashion Hack Day 2017 statt, einer der weltweit größten Wettbewerbe in der Fashiontech und Wearables-Szene. Lichtbildhauer Franz Betz war als Teil des Teams SYMA LINE mit seinem innovativen Projekt „The SYMA Connection – color and sound for crowd experience“ vor Ort. Am Beispiel Beyonce führten sie das Publikum in einen virtuellen Konzertsaal. Dort trägt Beyonce eine Konzertjacke, die über eingebaute Farbsensoren verfügt. Die pulsierenden Lichtornamente können durch Berührung weitergegeben werden. Die virtuelle Projektreise überzeugte die Jury und vergab den ersten Preis an das Team SYMA LINE.

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foto: Wear It Berlin / Michael Wittig, Berlin

Erst vor wenigen Tagen hatte eine aktuelle Erhebung vom kreHtiv-Netzwerk und hannoverimpuls zur regionalen Modewirtschaft ergeben, dass Hannover im Bereich Mode ganz vorne mitspielt und sich nicht vor den Metropolen Hamburg oder Berlin verstecken muss. Das Ergebnis der Preisvergabe in Berlin untermalt dieses Ergebnis. In seinem Lichtkunstlabor Trafolab in Hannover entwickelt Franz Betz gemeinsam mit jungen Designerinnen der Modeschulen in Hannover Fashiontech-Projekte, unter anderem für die Freaky Fashion Show. Welche ungewöhnlichen Ideen noch in Hannover entstehen werden, wird die Zukunft zeigen; die Ausbildungsvielfalt im Bereich Mode in Hannover scheint dafür jedenfalls eine gute Basis zu sein.

Der Lichtbildhauer Franz Betz aus Hannover ist Initiator des Projektes „TrafoLab“, wo bereits Ideen zu Projekten rund um Fashiontech und Wearables mit Studierenden der Modeschulen in Hannover entstanden. Darüber hinaus ist er Mitorganisator des Open-Light-Festivals „Ihme-Vision“ und Vorsitzender des Werkbundes Nord e.V..

Das TrafoLab ist das erste Lichtkunstlabor Deutschlands. Die ehemalige Transformatoren-Station in Hannover-Kleefeld versteht sich als Ort, der Menschen zum Thema „Licht und Kunst“ zusammenbringt und vernetzt. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Experimentieren im Raum und das Werken am Objekt. Der Ort, an dem in der Vergangenheit Elektrizität transformiert, vernetzt und verteilt wurde, wird so zu einem Treffpunkt, an dem Zukunft transformiert wird. In Workshops werden neue Ideen transplantiert und transportiert. Das Lichtkunstlabor ist interessant für alle, die den Dialog suchen um an transdisziplinären Problemlösungen zu arbeiten. Franz Betz führte hier bereits verschiedene Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Lichtkunst durch.

Das Team besteht aus den drei Modedesignerinnen Christina Olschewski, Layla Mueller und Victoria Eviston-Putsch (Berlin), Cosplay-Star Rudolf Arnold (Ulm) und dem bekannten Lichtbildhauer Franz Betz (Hannover).

 

Auch Die Zeit, die FAZ und der Tagesspiegel berichteten mit einem kleinen Videobeitrag:

http://www.zeit.de/video/2017-05/5443367775001/fashion-hack-day-bei-vernetzter-kleidung-trifft-mode-auf-technik

http://www.faz.net/aktuell/stil/gemeinsame-projekte-designer-und-nerds-tuefteln-an-innovativer-kleidung-15026354.html

http://video.tagesspiegel.de/fashion-trifft-technik-in-berlin.html

 

Making Of

Supermond für super Kleefeld

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Seit neun Tagen leuchtet Kleefeld nun schon: Ob Kirchröderstraße, Scheidestraße, Camelot oder NKR – der ganze Stadtteil ist in grünes Licht getaucht. Und als würde Kleefeld noch nicht genug strahlen, gibt es auch noch Unterstützung aus der Natur. Pünktlich zum Finale von „Kleefeld leuchtet“ zeigt sich der Mond der Erde so nah wie schon lang nicht mehr. Mit einer Strahlkraft von 500 grünen Kleeleuchten und dem Supermond erreicht Kleefeld bei Einbruch der Dunkelheit sein Maximum! Einen besseren Showdown könnte es für das Schwarmkunstprojekt nicht geben.

Unter dem Hashtag #kleefeldleuchtet wurde das Projekt auch online begleitet. Auf kreative Art und Weise haben Kleefelder ihre ausgeliehenen Kleeleuchten in Szene gesetzt, abgelichtet und gepostet. Das beste Werk wird mit einer Lichtinstallation prämiert!

Kleefeld wird auch zukünftig leuchten. Einmal im Jahr soll Hannovers grüner Stadtteil gemeinsam mit Kleefeldern zum Strahlen gebracht werden – mal sehen wie sich die Natur dann einbringt!

Rückgabeorte für die Kleeleuchten:

Kleefelder Kaffeeklatsch

Camelot Kindertagesstätte

TrafoLab

 

TrafoLab eröffnet am 7.6.15 zum Atelierspaziergang

LichtKunstLabor
Transformation Zukunft

Mit dem TrafoLab® eröffnet der Lichtbildhauer Franz Betz am 7.6.2015 von 11-18h sein neues Atelier in Hannover-Kleefeld. Rechtzeitig zum Atelierspaziergang der Region Hannover konnten die Umbauarbeiten in der ehemaligen Transformatoren-Station abgeschlossen werden.

In den insgesamt drei Laborräumen sollen zukünftig Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft aufeinandertreffen um an transkulturellen Projekten zu arbeiten. „Mit dem TrafoLab möchte ich einen neuen Ort für die Kunst und Kommunikation in Hannover schaffen. Die Nähe zur MHH oder zum INI, zu Unternehmen wie dem Heise Verlag, der TUI oder den Versicherungsgesellschaften finde ich äußerst spannend und hat mich zur Gründung des LichtKunstLabors bewogen“, so Franz Betz.

Personaldezernent Harald Härke, der in wenigen Monaten auch für Kunst und Kultur der Stadt Hannover zuständig sein wird, hat sich bei seinem ersten Besuch bereits sehr interessiert gezeigt und wird bestimmt wieder kommen. Auch Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel-Museums, hat sich inzwischen die Baustelle angesehen und dort gemeinsam mit Franz Betz über die künstlerische Lichtgestaltung des Sprengelmuseums nachgedacht.

Der Ort, an dem in der Vergangenheit Elektrizität transformiert, vernetzt und verteilt wurde, wird so zu einem Treffpunkt, an dem Zukunft transformiert werden soll. In Workshops sollen neue Ideen transplantiert und transportiert werden: Interessant also für alle, die den Dialog suchen um an interdisziplinären Problemlösungen zu arbeiten.

trafolab, ein neuer ort für prototypen

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TrafoLab, Nackenbergerstr. 2, Hannover/Kleefeld

Ein neuer Ort, ein ehemaliges Trafogebäude mit starkem Symbolgehalt: Elektrifizierung, Beginn des Industriezeitalters, wird durch die Digitalisierung und Fernwartung durch einen 2m³ Kubus ersetzt. 216m³ neuer Raum entstehen für die Digitale Gesellschaft mit Sehnsüchten nach dem Analogen, Haptischen, Selbst-erleben.

Der Initiator ist der Lichtbildhauer Franz Betz, der hier Laborbedingungen für neue Kunst schaffen möchte.

Ziel: Durch Verbindung von Lichtkunst und Technik neue Prototypen schaffen.