20_zinnober-hannover

Zinnober feiert 20. Geburtstag – das Trafolab feiert mit: 1.-3.9.2017

In diesem Jahr findet das Kunst-Event ZINNOBER in Hannover bereits zum 20. Mal statt! Seit 1997 öffnen Hannovers Galerien, Kunstvereine und Ateliers am ersten Wochenende im September ihre Türen und laden ein zum Kunstparcour durch die Stadt. Zum runden Geburtstag nehmen insgesamt 59 Ausstellungsorte teil, darunter auch das Trafolab.

Vom 1. bis 3. September 2017 ist im Trafolab die Rauminstallation „DurchLicht“ in Kooperation mit der MHH und freundlicher Unterstützung von CeMed. Die Öffnungszeiten sind  Fr+Sa von 16-21 Uhr sowie So von 12-18 Uhr.

Ein Vorgeschmack darauf, welch spannende Muster und Strukturen durch Kontrastmittel entstehen können, zeigen die Bilder.

Programm-Highlights

  • 1.9.17, 17-18h „DurchLichtKontraste“: Prof. Dr. Faikah Güler im Gespräch über Kontrastmittel, Gewebestrukturen und Graustufen
  • 2.9.17, 16-17.30h „DurchLichtSehen“: LED-Lötworkshop für Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene
  • 3.9.17, 13-14.30h „DurchLichtSehen“: LED-Lötworkshop für Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene

Hier könnt ihr das komplette Programmheft Zinnober 2017 herunterladen. Weitere Informationen auf hannover.de/zinnober.

ideen-boulevard2017

Ideen-Boulevard 2017: das Trafolab auf dem Maschseefest

Im Rahmen des Ideen-Boulevards am 15.8.2017 präsentiert das Trafolab ein kreatives Mitmachprojekt! Passend zur aktuellen Ausleuchtung des Gerüsts um das Neue Rathaus, bietet das Trafolab einen Mini-Workshop an, wo Miniaturen des Maschteichs bemalt und illuminiert werden.

Gemeinsam mit vielen anderen kre-H-tiven Unternehmen, Institutionen und Initiativen aus der Region, darunter CEBIT, Üstra, Heise RegioConcept, Madsack, hannoverimpuls und die Hochschule Hannover werden kreative und digitale Innovationen nicht nur vorgestellt, sondern für euch erfahrbar gemacht und zum Mitmachen eingeladen.

Was erwartet euch bei uns?

  • ein spannender Mini-Workshop zum Thema Licht
  • andere begeisterte Tüfftler
  • eine eigens gestaltete Halskette in Form des Maschteichs zum Mitnehmen

Außerdem

  • Kreativ-Meile am Nordufer
  • Workshops & Vorträge
  • Infotainment
  • Konferenz im Groovegarden
  • Open-Stage/Digital Sounds-Konzert
  • und vieles mehr

Der Eintritt ist frei, ab 13 Uhr geht es los!

Ort: Nordufer, Maschsee

In der Veranstaltung auf facebook bekommt ihr noch weitere Infos zum Ideen-Boulevard. Sagt es gerne weiter und kommt mit euren Freunden bei uns vorbei!

dwb_17_trafolab_teamskulpturen_franz-betz

f-io teamskulpturen auf dem Deutschen Werkbundtag 2017

 Pop-up-Universität zur Zukunft von Arbeit und Bildung

14.-16. Juli 2017 in Nürnberg

 

Beim diesjährigen Deutschen Werkbundtag 2017 in Nürnberg dreht sich alles um die Zukunft von Arbeit und Bildung. Zahlreiche Denker und Künstler versammeln sich für die Pop-up-Universität. Franz Betz ist mit den f-io teamskulpturen im Lernbereich „Werkstatt“ unterwegs: gemeinsam bauen die Teilnehmer*innen mit Passanten und Schüler*innen eine Skulptur, die sich durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Thema entwickeln wird.

dwb_17_trafolab_teamskulpturen_franz-betz

Im Rahmen einer Pop-up-Universität finden Referenten und Teilnehmer als Studierende zusammen. In Vorträgen und Workshops werden gemeinsam ein zukunftsorientierter Schnittpunkt von gestalterischem und technischem, wirtschaftlichem und kulturellem Handeln erarbeitet. Dabei bedient werden vielschichtige Darstellungs- und Diskussionsmöglichkeiten zu schöpferischer Fortentwicklung und einem innovativen Umbau der gesamten Arbeits- und Bildungswelt.

Bei Vielschichtigkeit kommt Franz Betz vom werkbund nord zum Einsatz: Im Bereich „Werkstatt“ haben die DWB-Teilnehmer die Möglichkeit, gemeinsam einen dreidimensionalen Ansatz zum Thema zu entwickeln und ihr Ergebnis anhand der Teamskulptur zu visualisieren.

Mit der Veröffentlichung der Tagungsergebnisse werden zukunftsweisende Perspektiven zur Bildung in Folge der Digitalisierung vorgestellt.

Die Wahl des Themas knüpft an eine lange Tradition an: Seit seiner Gründung vor 110 Jahren stellt sich der Werkbund den Fragen wirtschaftlich-technischer Entwicklungen wie Mechanisierung, Massenfertigung und Mikroelektronik. Das stellt Menschen mit und ohne Arbeit vor Herausforderungen, zu denen sich der Werkbund auf dem Werkbundtag 2017 äußern wird. Für das öffentliche Publikum finden am 15. Juli verschiedene Aktivitäten auf dem Lorenzer Platz statt!

Die Teilnehmerzahl beim DWB-Tag sind begrenzt, deshalb schnell anmelden und Platz sichern!

Ort: Haus des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Bankgasse 9, Nürnberg

Weiter Informationen und Programm unter http://www.werkbundtag2017.de/

Solarenergie selbst gemacht – Wenn das Gurkenglas leuchtet

IMG_3034

Am 28.7.2016 öffnete das TrafoLab seine Türen, um es wieder leuchten zu lassen. In Kooperation mit Conrad Electronics veranstaltete der Lichtbildhauer Franz Betz einen Lötworkshop für Jung und Alt. Unter der Anleitung von Sven Schallenberg, Workshopleiter bei Conrad, konnten sich die Teilnehmer ihre eigene Solarlampe im Gurkenglas bauen.


Doch bevor es ans Löten und Fixieren ging, mussten die TeilnehmerInnen zunächst einmal zuhören. „Wie lang wird denn schon gelötet?“, fragt Seven Schallenberg in die konzentrierte Runde. Achselzucken. Nach ein wenig Bedenkzeit beantwortet er selbst die Frage. „Seit rund 4000 Jahren!” Natürlich hatten die Menschen damals nicht solche modernen Lötstationen wie die von Ersa und Wella, dennoch zeigte der Einstieg: Gelötet wird schon ziemlich lang! Nun war es endlich so weit – der Lötkolben durfte zum ersten Mal selbst benutzt werden. Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, sollten die TeilnehmerInnen zunächst einmal ein Gefühl fürs Löten bekommen. Dabei sollte ein Metalldraht auf einer kleinen Platine pünktchenweise verschmolzen werden. Alle Teilnehmer meisterten die erste Prüfung, also ging es auch schon in die zweite Runde – der Bau der Solarlampe.

Schritt für Schritt leitete Sven Schallenberg die IMG_2993
TeilnehmerInnen vom Plazieren von Widerständen und Schaltern, dem Verschmelzen der richtigen Drähte mit dem Plus- und Minuspol bis hin zum Design der Solarlampe.

Nun war der Augenblick gekommen: Funktioniert meine Solarlampe auch wirklich?

Teilnehmer für Teilnehmer kontrollierte Sven Schallenberg, ob die Lampe tatsächlich leuchtet.
Die Anspannung war im Raum deutlich zu spüren; die 2 1/2 Stunden Arbeit sollten sich doch auch gelohnt haben. Endlich konnte die ganze Gruppe aufatmen – alle Solarlampen funktionieren… bis auf eine. Unsere Praktikantin Elena hat wohl die Drähte vertauscht. Aber auch das stellte kein Problem für den Workshopleiter dar. Mit ruhiger Hand brachte er auch ihr Gurkenglas zum Leuchten. Zum Schluss konnte das Glas noch nach Belieben mit bunten Glassteinen verziert und verschönert werden.
Zusammengefasst: Ein spannender und erlebnisreicher Workshop mit Wiederholungsbedarf!

Kleefeld leuchtet

kleefeldleuchtet_logoentwurf-2

Surfe auf der Lichtwelle durch Kleefeld !

Gerade in der Weihnachtszeit nimmt die inflationäre Verwendung und Verschwendung von Licht zu. „Viel hilft viel“ ist an vielen Orten zu sehen – die Lichtverschmutzung unserer Umgebung steigt rapide an. Um ein bewusstes Umdenken und einen kreativen Umgang mit Licht und Leuchten zu fördern, soll deshalb vor Beginn der dunklen Jahreszeit 2016 ein anders geartetes Lichterprojekt starten.

Schüler, Kunsteinrichtungen, Nachbarunternehmen, Anwohner und Elektronikingenieure sind eingeladen sich an unserem Projekt zu beteiligen. Interessierte können sich zu den Workshops im August und September anmelden. In fünf Workshops könnt Ihr über neue Möglichkeiten der Lichterzeugung und -vermeidung nachdenken und experimentieren. Der kreative Prozess wird dabei begleitet und angeleitet. Als Ergebnis soll ein gemeinsamer Prototyp entstehen, der im Oktober in die Produktion geht. Im November wird das Ergebnis im Stadtteil Kleefeld installiert und die Stadt so vernetzt und erleuchtet.

 

Anmeldung erforderlich:

 

portrait: lina wassong

am samstag den 23.04.2016 wird sich das trafolab in ein fashion tech studio transformieren. modebegeisterte bekommen die chance im rahmen eines workshops fashion und technik miteinander zu verknüpfen. die veranstaltung geschieht in kooperation mit betatestr und der fahmoda akademie und wird angeleitet durch die aufstrebende designerin und autorin lina wassong.

lina wird mit uns tiefer in die thematik „e-textiles und wearables“ eintauchen und anschließend gemeinsam mit allen teilnehmern mit licht und mode experimentieren. vorab baten wir die designerin zum interview und fragten nach was die workshop teilnehmer eigentlich zu erwarten haben und wie sie die zukunft der mode sieht.

trafolab: hast du die besten ideen am morgen oder am abend?

lina: Manchmal abends, aber meistens Nachts, wenn ich nicht schlafen kann.

trafolab: mit welchem projekt/ workshop kommst du ins trafolab und was haben die teilnehmer zu erwarten?

lina: Wir werden Wearables bauen, also Elektronik in Bekleidung integrieren. Dafür benutzen wir LEDs und Mikrocontroller, die extra für diese Zwecke entwickelt wurden. Die Bauteile lassen sich mit leitfähigem Garn in Bekleidung rein nähen und es muss nicht gelötet werden. Also ein sehr gutes Einsteigerprojekt für alle, die noch nicht so viele Elektronik-Kenntnisse haben, aber in diesem Bereich gerne mal etwas ausprobieren möchten.

trafolab: welches ist deine erste erfahrung mit licht?

lina: Erste Erfahrungen mit Licht, bezogen auf mein erstes Fashion Tech Projekt waren einnähbare LEDS und ein kleiner vorprogrammierter Mikrocontroller, den ich in ein Oberteil genäht habe. Es war viel Arbeit und es ist relativ schnell kaputt gegangen, aber ich habe dabei viel gelernt. 

lw3

Monitor Dress, Design: Lina Wassong

trafolab: wer hat dich in deiner zeit in los angeles am meisten geprägt und was denkst du können die deutschen von den amerikanern lernen?

lina: Die positive Einstellung der Amerikaner hat mich am meisten geprägt. Egal ob an der Supermarktkasse oder in der offenen Werkstatt; jeder ist immer sehr freundlich, interessiert und hilft gerne aus.

trafolab: welche innovation der letzten 10 jahre hat dich am meisten beeindurckt?

lina: Die schnelle Entwicklung von autonomen Fahrzeugen. Es ist faszinierend, dass Autos bereits mit der Technik ausgestattet sind, um alleine fahren zu können. Doch bis sich die Verbraucher an den Gedanken gewöhnen, nicht mehr hinter dem Steuer sitzen zu müssen, wird es wohl noch etwas dauern.

trafolab: welche technische funktion hättest du gerne in deinen körper eingebaut?

lina: Die unterschiedlichsten Sensoren, um Umweltveränderungen besser wahrzunehmen, wie beispielsweise einem Abstands-Sensor im Rücken. Oder ein GPS-Modul, um leichter den richtigen Weg zu finden, kann bestimmt auch sehr hilfreich sen. Außerdem hätte ich noch gerne einen Chip implementiert, auf dem Daten wie z.B. eine Fremdsprache gespeichert werden können, um diese dann perfekt zu beherrschen.

lw2

Equalizer Skirt, Design: Lina Wassong

trafolab: wie siehst du die zukunft der fashion branche?

lina: Es wird sich einiges in der Fashion Branche durch Technik ändern werden. Zum Beispiel wird in naher Zukunft das online Shopping durch 3D Simulatoren vereinfacht werden. Der Kunde kann die Kleidungsstücke vorher virtuell anprobieren und muss die Teile nicht in mehreren Größen bestellen, um am Ende doch wieder alles zurück zu schicken. In ferner Zukunft hoffe ich, dass unsere Bekleidung durch integrierte Technik wandelbarer wird. Das würde der Fast Fashion Industrie etwas die Luft nehmen und den riesigen Verbrauch an Rohstoffen eindämmen.

trafolab: auf deiner website steht, dass du gerade an einem buch über wearables und e- textiles schreibst. wenn du es in drei worten beschreiben müsstest, welche wären das?

lina: Inspirationen –  Grundlagen – Umsetzen

Workshop Lightpainting

Lightpainting 
Workshop mit Stefan Knaak.

Am 31. Oktober 2015 wird Fotograf Stefan Knaak das TrafoLab in ein Fotoatelier verwandeln. Neben Grundlagen der Lichtfotografie liegt der Fokus auf das Malen mit Licht. Ihr lernt unter anderem, wie vorhandene Lichtquellen, z.B. Straßenlaternen, Autolichter, Handys, oder Fahrräder kunstvoll in Szene gesetzt oder zu imposanten Lichtdomen aufgetürmt werden können. Daneben werdet ihr mit Stahlwolle experimentieren und andere neue Möglichkeiten des Lightpainting entdecken.

Mitbringen solltet ihr eine Kamera, Speicherkarte und ein Stativ. Ideal ist eine Spiegelreflex oder alternativ eine Kamera, die manuelle Einstellungen von Blende, Belichtung und Iso erlaubt.

Der Workshop beginnt um 14h und dauert bis ca. 20h. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kosten: 80 Euro pro Person. Getränke und Snacks inklusive.

Meldet euch unter diesem Link
knaak.org/blog/lightpainting-workshop-hannover/
oder unter trafolab@franzbetz.com an!
Wir freuen uns auf euch!

Stefan Knaak: Fotograf und Autor, besonders bekannt durch seine Timelapsefotografie

TrafoLab: Lichtkunstlabor, Ort für Experimente und Workshops rund um die Lichtkunst.

Aktuelle Infos findet Ihr auch bei facebook:
www.facebook.com/events/1095151120504562/

2015_lightpainting mit stefan knaak