Foto: WEAR IT BERLIN / MICHAEL WITTIG, BERLIN

Fashion Hack Day 2017: Franz Betz und Team gewinnen ersten Preis in Berlin

presentation_fhd17_fotocredit-WearItBerlin-MichaelWittigBerlin

foto: Wear It Berlin / Michael Wittig, Berlin

Vom 19. bis 21. Mai fand im Berliner FabLab zum zweiten Mal der Fashion Hack Day 2017 statt, einer der weltweit größten Wettbewerbe in der Fashiontech und Wearables-Szene. Lichtbildhauer Franz Betz war als Teil des Teams SYMA LINE mit seinem innovativen Projekt „The SYMA Connection – color and sound for crowd experience“ vor Ort. Am Beispiel Beyonce führten sie das Publikum in einen virtuellen Konzertsaal. Dort trägt Beyonce eine Konzertjacke, die über eingebaute Farbsensoren verfügt. Die pulsierenden Lichtornamente können durch Berührung weitergegeben werden. Die virtuelle Projektreise überzeugte die Jury und vergab den ersten Preis an das Team SYMA LINE.

presentation2-foto-Wear-It-Berlin_Michael-Wittig-Berlin

foto: Wear It Berlin / Michael Wittig, Berlin

Erst vor wenigen Tagen hatte eine aktuelle Erhebung vom kreHtiv-Netzwerk und hannoverimpuls zur regionalen Modewirtschaft ergeben, dass Hannover im Bereich Mode ganz vorne mitspielt und sich nicht vor den Metropolen Hamburg oder Berlin verstecken muss. Das Ergebnis der Preisvergabe in Berlin untermalt dieses Ergebnis. In seinem Lichtkunstlabor Trafolab in Hannover entwickelt Franz Betz gemeinsam mit jungen Designerinnen der Modeschulen in Hannover Fashiontech-Projekte, unter anderem für die Freaky Fashion Show. Welche ungewöhnlichen Ideen noch in Hannover entstehen werden, wird die Zukunft zeigen; die Ausbildungsvielfalt im Bereich Mode in Hannover scheint dafür jedenfalls eine gute Basis zu sein.

Der Lichtbildhauer Franz Betz aus Hannover ist Initiator des Projektes „TrafoLab“, wo bereits Ideen zu Projekten rund um Fashiontech und Wearables mit Studierenden der Modeschulen in Hannover entstanden. Darüber hinaus ist er Mitorganisator des Open-Light-Festivals „Ihme-Vision“ und Vorsitzender des Werkbundes Nord e.V..

Das TrafoLab ist das erste Lichtkunstlabor Deutschlands. Die ehemalige Transformatoren-Station in Hannover-Kleefeld versteht sich als Ort, der Menschen zum Thema „Licht und Kunst“ zusammenbringt und vernetzt. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Experimentieren im Raum und das Werken am Objekt. Der Ort, an dem in der Vergangenheit Elektrizität transformiert, vernetzt und verteilt wurde, wird so zu einem Treffpunkt, an dem Zukunft transformiert wird. In Workshops werden neue Ideen transplantiert und transportiert. Das Lichtkunstlabor ist interessant für alle, die den Dialog suchen um an transdisziplinären Problemlösungen zu arbeiten. Franz Betz führte hier bereits verschiedene Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Lichtkunst durch.

Das Team besteht aus den drei Modedesignerinnen Christina Olschewski, Layla Mueller und Victoria Eviston-Putsch (Berlin), Cosplay-Star Rudolf Arnold (Ulm) und dem bekannten Lichtbildhauer Franz Betz (Hannover).

 

Auch Die Zeit, die FAZ und der Tagesspiegel berichteten mit einem kleinen Videobeitrag:

http://www.zeit.de/video/2017-05/5443367775001/fashion-hack-day-bei-vernetzter-kleidung-trifft-mode-auf-technik

http://www.faz.net/aktuell/stil/gemeinsame-projekte-designer-und-nerds-tuefteln-an-innovativer-kleidung-15026354.html

http://video.tagesspiegel.de/fashion-trifft-technik-in-berlin.html

 

Making Of